Ausgedünnt, aber entschlossen: HSG holt Auswärtssieg in Amberg

Mit einem stark ausgedünnten Kader und ohne gelernte Torhüterin reiste die HSG Pyrbaum/Seligenporten zum Auswärtsspiel. Was zunächst wie ein Handicap wirkte, wurde zur großen Teamleistung — an vorderster Front stand Vero, die nach gerade einmal zwei Trainingseinheiten ins Tor ging und eine überwältigende Partie zeigte. Ihre Paraden waren ein Schlüssel zum Erfolg.

  1. Halbzeit
    Die HSG startete kämpferisch und zeigte insbesondere in der Abwehr eine starke Phase. Das frühe Defensivverhalten zwang Amberg zu Fehlern und eröffnete Konterchancen. Gegen Ende der ersten Halbzeit verlor die Mannschaft jedoch etwas die Ordnung: vorne wurden zu viele Chancen nicht konsequent genutzt, die Abwehr öffnete sich an einigen Stellen zu leicht — sodass es zur Pause 14:12 stand.
  2. Halbzeit
    Nach dem Seitenwechsel zeigte die HSG großes taktisches Geschick: durch eine gezielte Maßnahme — das konsequente Ausschalten einer gegnerischen Rückraumspielerin — geriet der Amberger Angriff deutlich aus dem Rhythmus. Das wirkte sich sofort positiv aus. Die HSG nutzte ihre Torchancen jetzt deutlich effizienter und erarbeitete sich Stück für Stück die Führung. Besonders die Chancenverwertung in dieser Phase war besser als noch vor der Pause.

Ein verdienter Auswärtssieg, der vor allem durch Kampfgeist, taktische Umstellung und eine herausragende Torhüterleistung zustande kam. Trotz dünner Personaldecke hat die Mannschaft Charakter gezeigt und wichtige Kompetenzen — Abwehrarbeit, Umschaltspiel und Nervenstärke — zum richtigen Zeitpunkt abgerufen. Darauf lässt sich aufbauen.

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